Brillen werden immer häufiger direkt vom Augenoptiker bestimmt und abgegeben. So sind in den letzten Jahren rund 65 Prozent der Brillen direkt von Augenoptikern ‚verordnet’ worden. `Sehberatung´ beim AugenoptikerDer Trend zur ‚Brille aus einer Hand’ wird immer deutlicher.

Die Gründe dafür dürften in der guten Erreichbarkeit, kundenfreundlichen Öffnungszeiten, Online-Terminvereinbarungen sowie kurzen Wartezeiten der Augenoptikerbetriebe in Deutschland sein. Zudem ist das Leistungsspektrum des Augenoptikers vielfältig und geht weit über die Brillenanfertigung und -abgabe hinaus.

Augenoptiker bieten eine qualifizierte Beratung und Betreuung, bei der das Dienstleistungspaket zahlreiche Funktionsüberprüfungen der Sehfähigkeit enthält. Dieses umfangreiche Spektrum fassen die Optiker unter dem Begriff ‚Sehberatung’ zusammen, die zunächst einmal das Sehproblem gründlich analysiert. Dazu gehört insbesondere die Brillenglasbestimmung, bei der der Grad einer eventuellen Fehlsichtigkeit in Dioptrien gemessen wird. Eine Fehlsichtigkeit ist keine Krankheit, sondern ein optisch-physikalischer Fehlzustand der Augen, der durch Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden kann.

Ein Augenoptikermeister ist durch seine qualifizierte Ausbildung in der Lage, Auffälligkeiten am Auge zu erkennen. Bei Unklarheiten wird er verantwortungsvoll zum Augenarzt verweisen. Es ist wichtig, die Sehleistung mindestens alle zwei Jahre überprüfen zu lassen, denn oftmals wird das Nachlassen der Sehfähigkeit gar nicht bemerkt. Die Anforderungen, die Freizeit, Beruf oder Verkehr an das Sinnesorgan Auge stellen, werden jedoch immer größer. Eine Sehberatung beim Augenoptiker schafft dagegen schnell Klarheit über mögliche eigene Sehschwächen.

 

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